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Schülerversicherungen im Vergleich: Auch Deckungssummen beachten!

   
         

Nicht alles, was günstig ist, erfüllt auch wirklich den Zweck! Zu diesem Ergebnis kommt der Verein für Konsumenteninformation (VKI), der im Auftrag der Arbeiterkammer die Schüler-Unfallversicherungen von acht österreichischen Anbietern unter die Lupe genommen hat. Das Urteil in aller Kürze: Die Produkte sind günstig, aber unzureichend. Wer Versicherungsschutz in Anspruch nehmen will, der auch im Ernstfall hält, was er verspricht, sollte auf solide Beratung durch Experten setzen.

Pünktlich zum Schulbeginn hatte der VKI die Zahlscheinpolizzen von acht Schüler-Unfallversicherungen durchleuchtet, die direkt an den Schulen oder über Elternvereine angeboten werden. Dabei zeigte sich: Diese Versicherungen sind zwar meist sehr günstig – die Jahresprämien der acht untersuchten Versicherer liegen zwischen zwei und sechs Euro – der Leistungsumfang ist aber oft völlig unzureichend. So bietet nur ein Teil der Versicherungen Unfallschutz auch während der Ferien, der Leistungsumfang variiert beträchtlich. So liegen die Versicherungssummen bei Dauerinvalidität zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Fazit des VKI: Im gravierenden Leistungsfall wie Dauerinvalidität sind die Zahlscheinpolizzen keinesfalls ausreichend.

Selbst große österreichische Versicherungsunternehmen raten daher zu „echten“ Unfallversicherungen, die auch den privaten Freizeitbereich einschließen. „Das Produktangebot am Markt ist für Laien nahezu unüberschaubar“, weiß UVK-Chef Franz Waghubinger, „unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten sie daher gerne, welches Produkt ihrem persönlichen Bedarf entspricht.“